Geblitzt worden aber nicht zu schnell gewesen? Was tun?

Eine Geschwindigkeitsüberschreitung kann teuer werden

Schon eine kleine Unachtsamkeit oder auch ein kurzer Moment, in dem man sich nicht vollständig konzentriert, reicht aus, dass man im Straßenverkehr zu schnell unterwegs ist. Die Folge davon ist dann oft, dass man geblitzt wird und einige Wochen später Post bekommt. Im ungünstigsten Fall kann es natürlich auch passieren, dass man seinen Führerschein für mindestens einen Monat abgeben muss. Wenn man all das vermeiden möchte, sollte man also am besten einfach nicht geblitzt werden.

Zu Unrecht geblitzt worden?

Es gibt sicher Situationen, in denen man selbst auch weiß, dass man zu schnell unterwegs ist. Dann darf man sich auch nicht wundern, wenn man geblitzt wird. Andererseits gibt es aber auch die Möglichkeit, geblitzt worden zu sein, obwohl man sich sehr sicher ist, dass man nicht zu schnell war. Solche Messfehler sind gar nicht selten, die meisten haben aber nicht den Mut, dagegen vorzugehen. Dabei kann es sich durchaus lohnen und von Erfolg gekrönt sein, sich zu wehren. Wenn man also bereits während der Fahrt merkt, dass man geblitzt wurde, sich aber sicher ist, die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht überschritten zu haben, sollte man sich gegen den später folgenden Bußgeldbescheid auch zur Wehr setzen. Die häufigsten Fragen dazu findet man auf der Website geschwindigkeitsueberschreitung.net. Auf dieser Seite kann man sich auch zusätzlich unverbindlichen Rat einholen, der von qualifizierten Rechtsanwälten erteilt wird.

Was kann man selbst tun?

Bevor man sich aber anwaltlichen Rat holt, kann man seinen Widerspruch gegen einen Bußgeldbescheid auch selbst formulieren. Dazu erhält man zusammen mit dem Bußgeldbescheid meist ein Formular, in dem man darlegen kann, warum das Bußgeld nicht berechtigt ist. Hier kann man beispielsweise auch den Beifahrer als Zeugen angeben, sollte dieser gesehen haben, mit welcher Geschwindigkeit man wirklich gefahren ist. In anderen Fällen ist allerdings anwaltlicher Rat geboten. So kann der Anwalt beispielsweise Einsicht in polizeiliche Protokolle erhalten. So könnten Fehler bei der Installation der Messgeräte aufgedeckt werden, die häufig vorkommen. Letztendlich muss in allen Fällen nämlich die Polizei nachweisen, dass eine korrekte Messung erfolgt ist. Sollte ein Widerspruch allerdings keinen Erfolg haben, bleibt nur der gerichtliche Weg, dessen Erfolgsaussichten ein Rechtsanwalt am besten bewerten kann.

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