Motorradreifen

Wie beim Auto spiele die richtigen Reifen beim Motorradreifen auch eine ganz wichtige Rolle. Haftung, Fahr- und Bremseigenschaften werden ganz enorm durch die Wahl des Reifens beeinflusst. Welcher Motorradreifen letztlich der richtige ist, hängt von dem Mottoradtyp und ganz sicher von dem persönlichen Fahrverhalten.

Wichtiges über Motorradreifen

Bei der Wahl des Motorradreifen kommt es auch auf die richte Felge an. Hier unterscheidet man die schlauchführenden WM-Felgen und die MT-Felgen ohne Schlauch. Bei dem MT-Felgen ist auch immer der passende Schlauch zu verwenden. Bei den Mottoradreifen werden in der Regel vier verschiedene Typen unterschieden. Der am meisten verwendete Reifen ist der Diagonalreifen aus einem Gewebe aus Nylon oder Rayon mit einem sehr stabilen Seitenbereich und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Die sog. Breaker-Reifen sind eine Weiterentwicklung der Diagonalreifen bei denen eine Laufflächeverstärkung im Innenbereich integriert ist, sodass sich ein geringerer Querschlupf und höhere Laufleistungen ergeben.

Daneben ist der Diagonal-Gürtelreifen eine Mischung aus Diagonal und Radialreifen. Dieser verfügt weiterhin über eine Diagonalstruktur besitzt aber einen Güterlaufbau aus Kevlar. Bei den Radialreifen wird ein stabilisierender Gürtel unterhalb der Lauffläche integriert, wodurch dieser eine weit geringere Verformung durch Fliehkräfte aufweist, die ihn für weit höhere Geschwindigkeiten geeignet machen als andere Bauarten. Auskunft über die einzelnen Bauart, Größe Breite, Traggewicht, etc. gibt die Aufschrift auf dem reifen, die denjenigen von Autoreifen ähnelt.

Die richtigen Motorradreifen

Motorradreifen sind generell weicher als Autoreifen

Motorradreifen sind generell weicher als Autoreifen

Für die Wahl der Reifen gilt, dass man sich hier grundsätzlich an den Herstellerangaben orientieren sollte. Aber auch innerhalb dieser Angaben gibt es einen großen Variationsspielraum, der von den persönlichen Vorlieben abhängt. Motorradreifen sind grundsätzlich weicher als Autoreifen. Es gilt: Je weicher die Gummimischung desto besser die Haftung, aber auch desto höher die Abnutzung. Aber auch hier hängt die ideale Gummimischung davon ab, ob vorwiegend bei warmem Sommerwetter gefahren werden soll oder auch bei kaltem und nassem Herbst- und Winterwetter.

Vor allem beim Motorradfahren sollte man auf eine ausreichende Profiltiefe und Luftdruck achten, das dies insbesondere bei der Kurvenfahrt die Stabilität des Reifens und des Mottorads beeinflusst. Ein abgenutzter Motoradreifen kann schnell dazu führen, dass man wegrutscht, was fatale Konsequenzen haben kann. Ein guter und robuster Reifen ist in der Regel wenig anfällig für Verletzungen, sollte aber trotzdem regelmäßig darauf untersucht werden. Neue Reifen sollten zunächst eingefahren werden, damit die zunächst glatte Oberfläche ihre volle Haftwirkung erreichen. Bei der Lagerung der Motorradreifen ist darauf zu achten, dass diese trocken und kalt aufbewahrt werden, da diese durch Feuchtigkeit oder Licht beeinträchtigt werden können.

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